{"id":511,"date":"2019-12-20T14:53:25","date_gmt":"2019-12-20T13:53:25","guid":{"rendered":"https:\/\/team-erdtmann.de\/?page_id=511"},"modified":"2019-12-20T16:22:59","modified_gmt":"2019-12-20T15:22:59","slug":"historie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.team-erdtmann.de\/?page_id=511","title":{"rendered":"Scirocco Cup"},"content":{"rendered":"\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><a href=\"https:\/\/team-erdtmann.de\/?page_id=519\">Scirocco Gruppe 2<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/team-erdtmann.de\/?page_id=511\">Scirocco Cup<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/team-erdtmann.de\/?page_id=522\">Scirocco in der Gruppe H<\/a><\/li><\/ul>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie alles begann &#8211; der Scirocco Cup<\/h2>\n\n\n\n<p>Im Oktober 1975 trat die Initiativgruppe der Motorsport- Presse, zu der sich die drei Motorsportzeitschriften \u201eSportfahrer\u201c, \u201erallye racing\u201c und \u201esport auto\u201c zusammengeschlossen hatten, an das Volkswagenwerk heran. Sie stellte ein neues Motorsportkonzept vor, das der \u201eAuswahl und  F\u00f6rderung von Motorsport-Talenten mittels chancengleicher, preisg\u00fcnstiger und wettbewerbstauglicher Stra\u00dfenautos\u201c dienen sollte. Die Teilnahmebedingungen waren simpel: Fahrer konnten sich bewerben, die im Besitz einer Motorsportlizenz waren und unterhalb der Altersgrenze<br> von 30 Jahren lagen. Au\u00dferdem lie\u00df das Reglement au\u00dfer Konkurrenz auch die Beteiligung von Journalisten, prominenten Gastfahrern und Profifahrern zu, um die Attraktivit\u00e4t des Wettbewerbs weiter zu erh\u00f6hen. Dank der finanziellen Unterst\u00fctzung der drei Hauptsponsoren Sachs, Castrol und Minolta konnten ungew\u00f6hnlich hohe Preisgelder zur F\u00f6rderung der jungen Talente ausgesch\u00fcttet werden. Der Sieger jedes Laufes erhielt 5.000 DM, der Gewinner des Endlaufes in Hockenheim gar 10.000 DM.<br><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-cover has-background-dim\" style=\"background-image:url(https:\/\/team-erdtmann.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/cup.jpg)\"><div class=\"wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-text-align-center has-large-font-size\"><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<!--nextpage-->\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><a href=\"https:\/\/team-erdtmann.de\/?page_id=519\">Scirocco Gruppe 2<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/team-erdtmann.de\/?page_id=511\">Scirocco Cup<\/a><\/li><li><a href=\"https:\/\/team-erdtmann.de\/?page_id=522\">Scirocco in der Gruppe H<\/a><\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Die Gelegenheit erschien den Verantwortlichen aus den Bereichen \u00d6ffentlichkeitsarbeit und Vertrieb g\u00fcnstig. Mithilfe des Motorsports sollte der Absatz des Scirocco gef\u00f6rdert und sein Image als sportliches Fahrzeug gest\u00e4rkt werden. Der Vorstand stimmte deshalb im Herbst 1975 dem Bau einer Sonderserie von 50 Scirocco f\u00fcr den Rennsport zu. Die Kleinserie, die zu einem Preis von 15.500 DM an die Teilnehmer des VW-Junior-Cups<br> abgegeben wurde, war einheitlich schwarz lackiert und \u00e4u\u00dferlich durch Spoiler und Kotfl\u00fcgelverbreiterungen gekennzeichnet. Zur umfangreichen Serienausstattung geh\u00f6rten au\u00dferdem ein Sportlenkrad, Recaro-Sportsitze,  ein speziell u\u0308berarbeitetes Fahrwerk, Pirelli-Breitreifen, \u00dcberrollb\u00fcgel, eine Verbundglasfrontscheibe und ein 110 PS-Motor. Der Cup-Scirocco sollte ein m\u00f6glichst funktionelles Sportger\u00e4t, aber gleichzeitig auch ohne Komforteinbu\u00dfen tauglich f\u00fcr den normalen Stra\u00dfenverkehr sein.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-cover has-background-dim\" style=\"background-image:url(https:\/\/team-erdtmann.de\/wp-content\/uploads\/2019\/12\/schnitt.jpg)\"><div class=\"wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-text-align-center has-large-font-size\"><\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p><br>Die Reaktion der \u00d6ffentlichkeit war \u00fcberw\u00e4ltigend. Dutzende von Anfragen gingen beim Verband Formel V Europa e.V. in Hannover ein, der die Motorsportinteressen der Volkswagenwerk AG vertrat und f\u00fcr die Auslieferung der Scirocco verantwortlich zeichnete. Mehr als 200  Interessenten \u00fcberwiesen gar die als Anzahlung geforderte Summe von 5.000 DM f\u00fcr den Cup-Scirocco. Deshalb entschied man sich daf\u00fcr, die begehrten Fahrzeuge an die Sieger eines Sichtungsturniers zu vergeben. Am 21. Februar 1976 trafen sich die Kandidaten auf der Dynamikfl\u00e4che des konzerneigenen Testgel\u00e4ndes in Ehra-Lessien zu einer Slalom-Ausscheidung. 40 der gut 200 Aspiranten bekamen nach dem Test die ersehnte Starterlaubnis, f\u00fcnf weitere Kandidaten wurden gesetzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das erste Rennen fand am 11. April 1976 auf dem Hockenheimring statt. Weitere sieben Rennen u.a. auf Sylt und dem N\u00fcrburgring folgten, bevor am 26. September 1976 der Finallauf auf dem Hockenheimring startete. Die Rennen waren aus PR-Sicht ein voller Erfolg und st\u00e4rkten das sportliche  Image des Scirocco. Das Fernsehen, der Rundfunk sowie die Printmedien berichteten ausf\u00fchrlich u\u0308ber die Rennen und einzelne Teilnehmer. Und der Cup erreichte auch das angestrebte Ziel, junge Talente nach oben zu bringen. Die Motorsport-Karriere von Manfred Winkelhock begann im VW-Junior-Cup. Er gewann das Finalrennen und sammelte insgesamt knapp 30.000 DM Preisgeld aus dem Cup ein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie alles begann &#8211; der Scirocco Cup Im Oktober 1975 trat die Initiativgruppe der Motorsport- Presse, zu der sich die drei Motorsportzeitschriften \u201eSportfahrer\u201c, \u201erallye racing\u201c und \u201esport auto\u201c zusammengeschlossen hatten, an das Volkswagenwerk heran. Sie stellte ein neues Motorsportkonzept vor, das der \u201eAuswahl und F\u00f6rderung von Motorsport-Talenten mittels chancengleicher, preisg\u00fcnstiger und wettbewerbstauglicher Stra\u00dfenautos\u201c dienen sollte. 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